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FFD POWER BESS-Container und mehrere Schaltschränke direkt vor einem Umspannwerk mit Freileitungsmasten

Schluss mit Dieselverbrauch an Widerständen: Batteriespeicher als Prüflast für Generatoren in Deutschland

FFD POWER Batterieschränke vor einem Gebäude mit rot-grauer Fassade an einem regnerischen Tag in Deutschland

FFD POWER hat ein komplettes Energiespeichersystem für einen deutschen Generatorhersteller installiert und damit die deutsche Lösung vorgestellt, bei der Batteriespeicher als Prüflast für Generatoren eingesetzt werden. Dabei wird Energie zurückgewonnen, die sonst als Wärme verloren gehen würde.

Die Lastprüfung ist für alle Dieselgeneratoren vorgeschrieben. Vor Auslieferung oder Inbetriebnahme müssen Hersteller nachweisen, dass die Geräte stabil betrieben werden können, die Nennleistung aufrechterhalten und unter echten elektrischen Lastbedingungen sicher funktionieren.

Das herkömmliche Prüfverfahren besteht darin, Generatoren an Widerstandslastbänke anzuschließen. Diese Methode ist technisch durchführbar, verursacht jedoch hohe wirtschaftliche Verluste: Treibstoff wird zur Stromerzeugung verbraucht, welcher unmittelbar als Abwärme verloren geht.

Die Frage lautet: Können wir diese Verschwendung beenden und daraus Einnahmen generieren?

Für diesen deutschen Kunden liegt das Geschäft bei Dieselgeneratoren. Prüfungen gehören zum täglichen Betrieb. Jeder Prüfzyklus verbraucht jedoch Diesel, erzeugt Strom und vernichtet diesen anschließend über eine Prüflast.

Deshalb haben wir die Last ausgetauscht.

Statt ausschließlich Widerstandslastbänke zu verwenden, wird die Generatorleistung von einem Batteriesystem von FFD POWER aufgenommen. Während der Prüfung fungiert die Batterie als regelbare elektrische Last. Der Generator erhält weiterhin die für die Prüfung erforderliche Last. Die Energie geht jedoch nicht als Wärme verloren.

Sie wird in der Batterie gespeichert.

Drei Personen im Gespräch zwischen zwei Reihen von Batterieschränken bei einer Standortbesichtigung

Später, wenn die Strompreise höher sind, kann die gespeicherte Energie entladen und ins Netz verkauft werden. Dasselbe System kann zudem in Niedrigpreisstunden direkt aus dem Netz aufladen und in Hochpreisstunden zur Energiearbitrage entladen.

Mit anderen Worten: Die Batterie wandelt die Generatorprüfung von einem Treibstoffkostenfaktor zu einem Energievermögen um.

Das System: vier Schränke, zwei PCS-Pfade

Das installierte System besteht aus 4 Batterieschränken mit je 261 kWh, woraus sich eine Gesamtbatteriekapazität von 1,044 MWh ergibt.

Die Stromumwandlung ist auf zwei Funktionspfade aufgeteilt:

Ein Pfad arbeitet als Gleichrichter bzw. Lastseite – er nimmt die Leistung des Dieselgenerators auf und lädt die Batterie während der Prüfvorgänge.

Der andere Pfad ist die netzinteraktive Seite – er übernimmt den regulären bidirektionalen Betrieb mit dem Netz für Einspeisung, Bezug und Energiearbitrage.

Durch diese Trennung bleibt die Steuerungslogik übersichtlich: Ein Pfad ist für die Generatorprüfung ausgelegt, der andere für den Stromhandel am Netz.

Einliniendiagramm: Netzanschluss über Zähler, PV-Wechselrichter, mehrere Galaxy 261L-Batterieschränke mit USV-Einheiten und EMS-Anbindung an HMI und Drittanbieter-EMS

So einfach und zuverlässig wie ein Fernsehgerät

Die Hardware ist wie ein Fernsehgerät sofort einsatzbereit. Bei diesem Projekt ist zudem das Energiemanagementsystem (EMS) ohne aufwendige Konfiguration ausgelegt.

Das EMS von FFD POWER unterstützt ferngesteuerte Softwareaktualisierungen. Zu Projektbeginn kann die Steuerungslogik primär auf den Energieverkauf ins Netz ausgelegt werden: Energie aus den Generatorprüfungen speichern, bei niedrigen Netztarifen aufladen und bei hohen Tarifen entladen.

Sollte der Kunde später ausreichend Eigenlast am Standort haben, muss das System nicht dauerhaft im ursprünglichen Betriebsmodus verbleiben. Wir können die EMS-Strategie per Fernzugriff aktualisieren, um Eigenverbrauchsfunktionen hinzuzufügen oder eine neue Betriebslogik entsprechend den veränderten Geschäftsbedingungen des Kunden einzuspielen.

Kein Umbau der Batterieschränke. Kein zusätzlicher Steuerschrank. Nur eine angepasste Betriebsweise der Anlage, falls sich die Bedingungen am Standort ändern.

Sind Sie bereit?

Wir sind bereit zur Zusammenarbeit und zur Förderung von Innovationen im Bereich der Energiespeicherung.