Maximierung des solaren Eigenverbrauchs mit einem 2,89 MWh Hybrid-Speichersystem — BESS für die Solarintegration in Israel

FFD POWER Batterieschränke auf einer erhöhten Stahlplattform bei Sonnenaufgang über nebligen norwegischen Feldern

Projektübersicht

Als Antwort auf Israels hohe Spitzenstromtarife und die wachsende Nachfrage nach Energieunabhängigkeit hat FFD POWER ein großflächiges Hybrid-Energiespeichersystem in Israel installiert. Dieses Projekt mit 600 kW / 2.892 kWh zeigt, wie ein Batterie-Energiespeichersystem nahtlos in eine bestehende PV-Anlage integriert werden kann, um den solaren Eigenverbrauch zu maximieren, Lastspitzen zu kappen und eine zuverlässige Notstromversorgung bereitzustellen – und das alles unter Einhaltung strenger Netzkapazitätsgrenzen.

FFD POWER Batterieschränke in einem umzäunten Bereich unter einer PV-Solaranlage auf einem landwirtschaftlichen Gelände
Laptop mit FFD EMS-Software-Dashboard: Systemdiagramm eines 100kW/233kWh-Speichers in Israel mit Steuerung für Spitzenlastkappung und Status von sechs PCS-Batterieclustern

Projekthintergrund

Israel profitiert von einigen der höchsten Sonneneinstrahlungswerte der Region, was die PV-Erzeugung zu einem Eckpfeiler der nationalen Energiewende macht. Gewerbliche und industrielle Verbraucher sehen sich jedoch zunehmend volatilen zeitabhängigen Tarifen gegenüber, bei denen die Strompreise zu Spitzenzeiten deutlich höher liegen als zu Schwachlastzeiten. Der Kunde betrieb bereits eine beträchtliche Solaranlage, benötigte aber eine Möglichkeit, überschüssige Erzeugung zu speichern und strategisch einzusetzen – ohne kostspielige Netzausbauarbeiten auszulösen.

Projektherausforderung

  • Integration bestehender PV-Anlagen: Hinzufügen neuer Speicherkapazität zu einer bereits betriebsbereiten Solarinfrastruktur, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
  • Begrenzte Netzkapazität: Lokale Netzgrenzen verhindern, dass der Standort hohe Lasten beziehen oder frei einspeisen kann.
  • Hohe Spitzentarife & Netzausbaukosten: Teurer Spitzenstrom treibt die Betriebskosten in die Höhe, während eine Aufrüstung des Netzanschlusses erhebliche Investitionsausgaben erfordern würde.

FFD POWER LÖSUNG

FFD POWER hat ein modulares BESS-Array aus 12 Einheiten in Kombination mit Hybrid-Wechselrichtern installiert und damit einen vollständig integrierten „Solar + Speicher Power Hub“ geschaffen.

Systemspezifikationen

  • Gesamt-BESS-Leistung: 600 kW
  • Gesamt-BESS-Kapazität: 2.892 kWh
  • Systemkonfiguration: 12 Einheiten × 50 kW / 241 kWh
  • Verwendetes Produkt: Galaxy 241 × 12 mit integriertem 50-kW-Hybrid-Wechselrichter
  • Architektur: Modulares Hybrid-BESS mit AC-gekoppelter PV-Integration, zentralisiertes EMS mit nahtloser Inselnetz-Umschaltung

Betriebslogik: Die „Smart EMS“-Strategie

Die Intelligenz des Systems liegt darin, wie das Energiemanagementsystem (EMS) vier Betriebsmodi orchestriert, um maximalen wirtschaftlichen und betrieblichen Nutzen zu erzielen:

  • Maximierung des Eigenverbrauchs: Das EMS leitet die PV-Erzeugung vorrangig direkt zu den Verbrauchern vor Ort. Überschüssiger Solarstrom lädt die Batteriebank mit 2.892 kWh und reduziert so den Netzbezug erheblich.
  • Lastspitzenkappung: Während Zeiten mit hohen Tarifen entlädt das BESS gespeicherte Solarenergie, um die Standortlasten zu decken, und senkt damit die Stromrechnung deutlich.
  • Netzkapazitätsunterstützung & Notstromversorgung: Das 600-kW-Hybrid-Wechselrichter-Array liefert sofortige Hochleistung für Lastspitzen und begrenzt gleichzeitig den Netzbezug unter die vertraglich vereinbarte Kapazität; bei einem Ausfall wechselt es nahtlos in den Inselnetzbetrieb.

Häufig gestellte Fragen

Entdecken Sie häufig gestellte Fragen zu unseren Lösungen für PV-Integration und Energiespeicherung.

Was ist das Projekt „BESS für die PV-Integration in Israel“?
Es handelt sich um ein Hybrid-Energiespeichersystem mit 600 kW / 2.892 kWh, das von FFD POWER in Israel installiert und in eine bestehende PV-Anlage integriert wurde, um den solaren Eigenverbrauch zu maximieren, Lastspitzen zu kappen und Notstrom innerhalb strenger Netzkapazitätsgrenzen bereitzustellen.

Wie maximiert das System den solaren Eigenverbrauch?
Das EMS leitet die PV-Erzeugung vorrangig direkt zu den Verbrauchern vor Ort, und überschüssiger Solarstrom wird zum Laden der Batteriebank mit 2.892 kWh verwendet, anstatt eingespeist zu werden, wodurch der Netzbezug reduziert wird.

Was waren die größten Herausforderungen bei diesem Projekt?
Die wichtigsten Herausforderungen waren die Integration des Speichers in eine bereits betriebsbereite PV-Anlage, das Arbeiten innerhalb begrenzter Netzkapazität, die Bewältigung hoher Spitzentarife und die Vermeidung der Kosten und Vorlaufzeit einer Netzanschlusserweiterung.

Wie lauten die Systemspezifikationen?
Die Anlage liefert 600 kW Leistung und 2.892 kWh Kapazität, konfiguriert als 12 Einheiten mit je 50 kW / 241 kWh, unter Verwendung von Galaxy-241-Schränken mit integrierten 50-kW-Hybrid-Wechselrichtern in einer modularen AC-gekoppelten Architektur.

Warum ist das EMS in diesem BESS-Projekt wichtig?
Das zentralisierte EMS orchestriert vier Betriebsmodi – Maximierung des Eigenverbrauchs, Lastspitzenkappung, Netzkapazitätsunterstützung und Notstromversorgung –, was es dem System ermöglicht, wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen und gleichzeitig innerhalb der Netzgrenzen zu bleiben.

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