Ersetzung von Diesel durch ein solarbetriebenes Microgrid — BESS für kommerzielle Off-Grid-Anwendungen Im Nahen Osten

Projektübersicht
Im Business Park Im Nahen Osten hat FFD POWER ein groß angelegtes Solar-plus-BESS-Off-Grid-Microgrid in Betrieb genommen, das auf 12 × Galaxy 261-Schränken im VSG-Modus (Virtual Synchronous Generator) basiert. Das System wurde entwickelt, um einen Gewerbepark mit mehreren Mietern unabhängig vom instabilen öffentlichen Stromnetz zu versorgen und die kostspielige Dieselstromerzeugung durch reichlich vorhandene, vor Ort erzeugte Solarenergie zu ersetzen. Durch die Bildung eines eigenen stabilen Wechselstromnetzes verwandelt die Anlage eine unzuverlässige, kostenintensive Energieumgebung in eine „24/7-Energieinsel“ für die Kunden.


Projekthintergrund
Türkeis gewerblicher Immobiliensektor wächst rasant, doch Kunden in Gewerbeparks rund sind weiterhin mit häufigen Netzausfällen, Spannungsschwankungen und einigen der höchsten Gewerbestromtarife. Um den Betrieb ihrer Kunden aufrechtzuerhalten, verlassen sich die meisten Immobilien auf Notstromaggregate mit Dieselbetrieb – eine Lösung, die angesichts steigender Dieselpreise und strengerer ESG-Anforderungen wirtschaftlich und ökologisch nicht mehr tragbar ist. Gleichzeitig profitiert die Türkei von einer hervorragenden Sonneneinstrahlung von durchschnittlich 5–6 kWh/m²/Tag, was eine erneuerbare, speicherbasierte Alternative zur Netz- und Dieselabhängigkeit naheliegend macht.
Projektherausforderung
- Instabiles Netz: Häufige Stromausfälle und Spannungseinbrüche des lokalen Versorgers störten den Betrieb der Mieter und beschädigten empfindliche Geräte.
- Dieselkostenbelastung: Die Notstromversorgung mit Diesel war unerschwinglich teuer geworden, da Kraftstofflogistik, Wartung sowie Lärm- und Emissionsbelastung die Mieterzufriedenheit beeinträchtigten.
- Hohe Gewerbestromtarife: Die Spitzenlasttarife für Gewerbestrom veranlassten die Mieter, niedrigere und besser kalkulierbare Energiekosten zu fordern.
- Integration erneuerbarer Energien: Die hohen PV-Ressourcen wurden nicht ausreichend genutzt, da keine Anlage vor Ort den Solarüberschuss am Mittag aufnehmen oder das Netz im Inselbetrieb stabilisieren konnte.
FFD POWER-Lösung
FFD POWER hat ein vollständig netzunabhängiges kommerzielles Microgrid in Betrieb genommen, das auf 12 parallel geschalteten Galaxy 261 All-in-One-BESS-Schränken im VSG-Modus basiert und eine sich selbst bildende „Solar-Energieinsel“ für den gesamten Gewerbepark schafft. Das System synchronisiert eine große Dach-PV-Anlage mit dem Batteriespeicher, um saubere, stabile 24/7-Stromversorgung bereitzustellen – völlig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und von Dieselgeneratoren.
Systemspezifikationen
- Installierte PV-Leistung: 1,2 MW Dach- und Carport-Anlage
- BESS-Leistung: 1.500 kW (12 × 125 kW)
- BESS-Kapazität: 3.132 kWh (12 × 261 kWh)
- Verwendetes Produkt: Galaxy 261 mit 125 kW PCS × 12
- Architektur: Parallel geschaltetes VSG-Off-Grid-Microgrid mit nahtloser Mehrkabinensynchronisation
- Anwendung: Gewerbepark mit mehreren Mietern, 24/7-Versorgung kritischer Lasten
- Anwendung: Gewerbepark mit mehreren Mietern, 24/7-Versorgung kritischer Lasten
Betriebslogik: Die „Energieinsel“-Strategie
Die zentrale Innovation ist der Einsatz der VSG-Regelung über 12 parallel geschaltete Schränke hinweg, um die Trägheit und Stabilität eines herkömmlichen rotierenden Generators nachzubilden – ganz ohne Diesel:
- Grid-Forming-VSG-Modus: Die 12 Galaxy 261-Einheiten bilden gemeinsam eine stabile Wechselspannungs- und Frequenzreferenz und ermöglichen es dem Microgrid, vollständig netzunabhängig zu arbeiten und sich gegenüber den angeschlossenen Lasten wie eine Synchronmaschine zu verhalten.
- Solar-First-Dispatch: Tagsüber priorisiert das BESS die PV-Erzeugung – versorgt direkt die Lasten der Mieter und speichert überschüssige Energie im 3.132-kWh-Batteriespeicher.
- Nächtliche Entladung: Nach Sonnenuntergang wird die gespeicherte Solarenergie mit bis zu 1.500 kW entladen, um die Abendspitzen und die nächtliche Grundlast zu decken und so den Dieselbetrieb zu eliminieren.
- Dieselverdrängung: Vorhandene Dieselgeneratoren werden nur als Notfallreserve beibehalten; im Normalbetrieb bleiben sie ausgeschaltet, was Kraftstoffkosten, Emissionen und Betriebskosten drastisch senkt.
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