Strom aufrechterhalten, wenn das Netz ausfällt — BESS für Microgrid in der Rumänien

Projektübersicht
Angetrieben durch einen massiven Boom bei Solar- und Windinvestitionen ist Rumäniens veraltetes zentralisiertes Stromnetz nun bis an seine absolute Belastungsgrenze gespannt. FFD POWER ein BESS für Microgrid in der Rumänien in Betrieb genommen — ein hybrides Microgrid mit 1.000 kW / 2.610 kWh, das PV, Diesel und Batteriespeicher integriert, um kritische Infrastrukturen am Netz zu halten. Das System kombiniert ein Cabinet-BESS-Array, ein hybrides Microgrid-EMS mit Static Transfer Switch (STS) und einen Trenntransformator, um eine nahtlose Notstromversorgung selbst bei unsymmetrischen einphasigen Lasten zu gewährleisten — und so eine unzuverlässige Netzverbindung in einen autarken „Resilience Hub“ zu verwandeln.


Projekthintergrund
Da Investitionen in Solar- und Windenergie in Rumänien ein explosionsartiges Wachstum verzeichnen, ist das traditionelle zentralisierte Stromnetz stark überlastet. Für Krankenhäuser, Telekommunikationsknotenpunkte, Wasserversorger und Industrieanlagen ist ein Stromausfall keine Unannehmlichkeit — er ist ein betrieblicher Notfall. Die herkömmliche reine Diesel-Notstromversorgung, obwohl weit verbreitet, ist aufgrund volatiler Kraftstoffpreise und eingeschränkter Lieferketten wirtschaftlich und logistisch nicht mehr tragbar. Der Standort in diesem Projekt erforderte eine widerstandsfähige Energiearchitektur, die längere Netzausfälle überbrücken, unsymmetrische einphasige Verteilung unterstützen und die Abhängigkeit von Diesel reduzieren kann — ohne Kompromisse bei der Betriebszeit.
Projekt-Herausforderung
- Netzinstabilität: Häufige und langanhaltende Ausfälle aufgrund anhaltender Infrastrukturstörungen machten das öffentliche Netz als primäre Stromquelle unzuverlässig
- Unsymmetrische einphasige Lasten: Der Verteilungsmix des Standorts verursachte eine starke Phasenungleichgewicht, was herkömmliche Off-Grid-Wechselrichter destabilisiert und das Risiko birgt, das System bei Umschaltvorgängen auszulösen.
- Dieselabhängigkeit: Eine reine Generator-Notstromversorgung war mit hohen Betriebskosten, Kraftstoffversorgungsrisiken und Emissionsstrafen verbunden — und konnte nicht für unbegrenzte Laufzeit zuverlässig eingesetzt werden.
- Anforderung an nahtlose Umschaltung: Empfindliche Geräte vor Ort erforderten eine Umschaltung mit 20 ms Unterbrechung zwischen Netz, BESS und Dieselquellen, um Ausfallzeiten oder Hardwareschaden zu vermeiden.
FFD POWER-Lösung
FFD POWER hat ein integriertes hybrides Microgrid in Betrieb genommen, das auf zehn Galaxy 261-Schränken basiert und von einem Microgrid-EMS mit Static-Transfer-Switch-Logik gesteuert wird. Die Architektur koordiniert PV-Erzeugung, Diesel-Backup und Batteriespeicher zu einem einzigen intelligenten „Resilience Hub“ — priorisiert Solar- und gespeicherte Energie, greift nur bei Bedarf auf Diesel zurück und isoliert den Standort vom instabilen Versorgungsnetz, sobald Spannung oder Frequenz aus dem sicheren Bereich abweichen.
Systemspezifikationen
- PV-Installation: 1400 kW
- BESS-LEISTUNG: 1.000 kW
- BESS-Kapazität: 2.610 kWh
- Verwendetes Produkt: Galaxy 261 Schrank × 10 mit 2 × 500 kW Hybrid-Wechselrichtern
- Diesel-Generator-Schnittstelle: EMS-gesteuerter automatischer Start/Stopp mit synchronisierter Parallelschaltung
- Architektur: Hybrides Microgrid-EMS mit STS-nahtloser Umschaltung und Trenntransformator zur Unterstützung unsymmetrischer einphasiger Lasten
Betriebslogik: Die „Resilience Hub“-Strategie
Die zentrale Innovation liegt in der Art und Weise, wie das EMS die drei Energiequellen sequenziert, um die Betriebszeit zu maximieren, den Kraftstoffverbrauch zu minimieren und empfindliche Lasten zu schützen:
- Netzgekoppelter Modus: Wenn das Versorgungsnetz stabil ist, wird der BESS aus PV-Überschuss und Netzstrom außerhalb der Spitzenzeiten geladen, während der Standort normal betrieben wird. Der Solar-Eigenverbrauch wird priorisiert, um die Energiekosten zu senken.
- Nahtlose Off-Grid-Umschaltung: Sobald die Netzspannung oder -frequenz aus der Toleranz abweicht, isoliert der STS den Standort innerhalb von Millisekunden, und der BESS übernimmt als netzbildende Quelle — schnell genug (20 ms), dass empfindliche Geräte keine Unterbrechung wahrnehmen.
- Stabilisierung unsymmetrischer Lasten: Ein integrierter Trenntransformator in Kombination mit den Hybrid-Wechselrichtern absorbiert Phasenungleichgewichte, sodass das Off-Grid-System reale einphasige Lastmischungen unterstützen kann, ohne auszulösen oder herunterzufahren.
- Diesel als letzte Option: Wenn Ausfälle die BESS-Reserve überschreiten, startet das EMS den Diesel-Generator automatisch, um die Batterien aufzuladen und die Last parallel zu tragen — was den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum dauerhaften Betrieb des Generators drastisch senkt.
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