Maximale Solarstromnutzung für C&I-Standorte — BESS für PV-Eigenverbrauch in Italien

Projektübersicht
BESS für PV-Eigenverbrauch in Italien zeigt, wie ein 105kW/215kWh-Schrank-Batteriespeichersystem den PV-Eigenverbrauch in einem Gewerbe-/Industriebetrieb mit bestehender PV-Anlage erhöht. Anstatt PV-Überschüsse zu geringem Wert einzuspeisen, speichert das BESS die Solarenergie zur Mittagszeit und entlädt später, um Abendlasten und kurze Lastspitzen zu decken.
Das EMS priorisiert das Laden aus PV, verwaltet SOC-Ziele und begrenzt Importspitzen aus dem Netz — für höhere PV-Nutzung und geringere Stromkosten bei sicheren Betriebsgrenzen der Batterie.


Projekt-Hintergrund
In ganz Italien haben viele C&I-Standorte bereits Dach-PV installiert, doch der Eigenverbrauch wird häufig durch eine Last-/Erzeugungsfehlanpassung begrenzt: Die PV-Produktion erreicht ihren Höhepunkt mittags, während der Anlagenbedarf morgens, am späten Nachmittag oder abends höher sein kann. Ohne Speicher wird überschüssige Solarenergie zu reduziertem Wert eingespeist, und der Standort ist in teuren Zeitfenstern weiterhin auf Netzstrom angewiesen.
Ein kompaktes Behind-the-Meter-BESS löst das Problem, indem es Solarenergie zeitlich verschiebt und kurze Lastspitzen glättet — für bessere Energieeffizienz und niedrigere Stromkosten.
Projekt-Herausforderungen
- PV-zu-Last-Fehlanpassung: PV-Überschüsse zur Mittagszeit erfassen und in spätere Stunden verschieben, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.
- Exposition gegenüber Lastspitzen: Kurzzeitige Importspitzen aus dem Netz reduzieren, die höhere Netz- oder Leistungspreise auslösen können.
- Batteriesichere Fahrweise: Laden/Entladen optimieren, ohne Überladung, Tiefentladung oder Überhitzung — bei täglicher Einsatzbereitschaft.
FFD POWER Lösung
FFD POWER setzte einen 105kW/215kWh All-in-One-BESS-Schrank ein, integriert mit einem für PV-Eigenverbrauch ausgelegten EMS. Das EMS überwacht PV-Erzeugung, Standortlast sowie Netzimport/-export, lädt die Batterie bei PV-Überschuss und entlädt sie in Phasen mit wenig PV und hoher Last. Eine konfigurierbare Peak-Cap-Funktion begrenzt den Netzimport bei Lastspitzen, während SOC-Ziele und Schutzgrenzen die Lebensdauer der Batterie sichern und den Betrieb stabil halten.
Systemdaten
- BESS-Leistung: 105 kW
- BESS-Kapazität: 215 kWh
- Eingesetztes Produkt: Galaxy 215 Schrank-All-in-One-BESS
- Anwendung: PV-Eigenverbrauch + Peak Shaving (Behind-the-Meter)
- Architektur: EMS mit PV-Priorität beim Laden + SOC-Zielfenster + Netzimport-Peak-Cap
Betriebslogik: PV-Priorität + SOC-Zielsteuerung + Peak-Cap
Die EMS-Logik maximiert die PV-Nutzung, begrenzt den Netzimport und schützt die Batterie:
- PV-Prioritätsladung: Laden aus PV-Überschuss bei erkanntem Export, innerhalb von Leistungs- und SOC-Grenzen, um den Eigenverbrauch zu maximieren.
- Zeitverschobene Entladung: Entladung in den Abendstunden bzw. bei geringer PV, um Standortlasten zu decken und teure Energiezukäufe zu reduzieren.
- Peak-Shaving-Overlay: Durchsetzung einer Importobergrenze; überschreitet die Last diese Grenze, entlädt das BESS zur Spitzenkappung und stabilisiert die Nachfrage.
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