Maximierung des Solar-Eigenverbrauchs mit einem 1,446 MWh Hybridsystem — BESS für PV in Israel

Projektübersicht
Angesichts einiger der höchsten Stromtarife im Mittelmeerraum und eines starken Vorstoßes in Richtung Energieunabhängigkeit hat sich ein gewerblicher Kunde in Israel mit FFD POWER zusammengetan, um eine bestehende PV-Anlage zu einem vollständig integrierten Hybrid-Energiesystem aufzurüsten. Durch den Einsatz von 6 × Galaxy 241 BESS-Schränken in Kombination mit 50 × Hybridwechselrichtern liefert das Projekt 1.446 kWh nutzbare Speicherkapazität, was den Solar-Eigenverbrauch drastisch erhöht, die Belastung durch Spitzentarife reduziert und eine nahtlose Notstromversorgung bei Netzstörungen bietet.


Projekthintergrund
Israels Gewerbe- und Industriesektor durchläuft einen rasanten Energiewandel, angetrieben durch ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien, steigende zeitvariable Tarife (TOU) und eine nationale Politik, die den Eigenverbrauch zunehmend gegenüber der Einspeisevergütung bevorzugt. Viele Standorte verfügen bereits über umfangreiche Dach- oder Freiflächen-PV-Anlagen, doch ohne Speicher wird die mittägliche Überschussproduktion zu niedrigen Preisen exportiert – oder gänzlich abgeregelt. In Verbindung mit häufigen Sommer-Lastspitzen und regionalen Netzstabilitätsproblemen suchen Standortbetreiber nach Lösungen, die jede erzeugte Kilowattstunde erfassen und in hochwertige Zeiträume verlagern.
Projektherausforderung
- Ungenutztes PV-Anlagenvermögen: Die bestehende PV-Anlage des Kunden erzeugte zur Mittagszeit erhebliche Überschüsse, die entweder zu gedrückten Preisen exportiert oder vom Wechselrichter begrenzt wurden, was die Rentabilität der ursprünglichen Investition schmälerte.
- Hohe Spitzentarifbelastung: Ohne Speicher war der Standort gezwungen, in den abendlichen Spitzenzeiten teuren Netzstrom zu beziehen, wenn die gewerblichen TOU-Tarife in Israel am höchsten sind.
- Bedenken hinsichtlich der Netzzuverlässigkeit: Regionale Netzstörungen und gelegentliche Stromausfälle bedrohten die Betriebskontinuität und erforderten eine widerstandsfähige Backup-Lösung ohne Rückgriff auf Dieselgeneratoren.
- Skalierbarkeit und Integration: Jedes neue System musste sich nahtlos in die bestehende PV-Infrastruktur integrieren, modulare Erweiterung unterstützen und den israelischen Netzcode mit 50 Hz / 400 V ohne Standort-Neuplanung erfüllen.
FFD POWER Lösung
FFD POWER hat einen Hochleistungs-“Solar Harvest Hub” entwickelt, der speziell auf die bestehende PV-Anlage des Kunden zugeschnitten ist. Die Implementierung kombiniert 6 × Galaxy 241 All-in-One BESS-Schränke mit einer Flotte von 50 Hybridwechselrichtern und schafft eine einheitliche AC- und DC-gekoppelte Architektur, die die Solarerzeugung in Echtzeit intelligent zwischen Last, Batterien und Netz verteilt – wodurch jede vor Ort erzeugte Kilowattstunde maximal genutzt wird.
Systemspezifikationen
- Installierte PV-Leistung: Bestehende Kunden-PV-Anlage (integriert, ~500 kWp-Klasse)
- BESS-Leistung: 500 kW (konfigurierbar)
- BESS-Kapazität: 1.446 kWh (6 × 241 kWh)
- Verwendetes Produkt: Galaxy 241 BESS-Schrank × 6 mit 50 Hybridwechselrichtern
- Architektur: Hybrid AC/DC-gekoppelte Nachrüstung mit nahtlosem On/Off-Grid-Umschalten
- Netzkonformität: Israelischer Netzcode, 50 Hz / 400 V dreiphasig
- Anwendung: Gewerblicher und industrieller Eigenverbrauch, Spitzenlastkappung und Backup
Betriebslogik: Die "Solar Harvest"-Strategie
Das System arbeitet mit einer Dispatch-Logik in vier Modi, die der selbsterzeugten Solarenergie Priorität einräumt und kostspielige Netzbezüge entlang der täglichen Tarifkurve minimiert:
- Solar-First-Ladung: In den Hauptsonnenstunden leiten die Hybridwechselrichter den PV-Überschuss – nachdem die Lasten vor Ort versorgt wurden – direkt in die Galaxy 241-Schränke und erfassen Energie, die andernfalls zu niedrigen Preisen exportiert oder abgeregelt würde.
- Spitzenlastkappung durch Entladung: Wenn die TOU-Tarife am späten Nachmittag und Abend ansteigen, entlädt das BESS die gespeicherte Solarenergie in die Anlagenlast und reduziert so die Netzbezüge im teuersten Abrechnungsfenster.
- Nebenzeiten-Aufladung: Wenn die Solarerzeugung nicht ausreicht, kann das System opportunistisch in Niedertarifzeiten über Nacht aus dem Netz laden, um sicherzustellen, dass die Batterien für den nächsten Spitzenzyklus bereit sind.
- Nahtloser Backup-Modus: Bei einem Netzausfall schalten die Hybridwechselrichter den Standort innerhalb von Millisekunden auf Inselbetrieb um und halten die Stromversorgung kritischer Lasten durch gespeicherte Batterieenergie und kontinuierliche PV-Erzeugung aufrecht.
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