Solarüberschüsse in Vor‑Ort‑Wert verwandeln — BESS für PV‑Eigenverbrauch in Israel

FFD POWER Batterieschränke auf einer erhöhten Stahlplattform bei Sonnenaufgang über nebligen norwegischen Feldern

Projektüberblick

BESS für PV‑Eigenverbrauch in Israel zeigt, wie ein 125 kW / 261 kWh Schrank‑Batteriespeichersystem den wirtschaftlichen Ertrag einer bestehenden Dach‑PV‑Anlage steigern kann. Anstatt PV‑Überschüsse zu reduziertem Wert zu exportieren, speichert das BESS die Mittagsproduktion und entlädt später, um Abendlasten und kurze Lastspitzen zu decken.

Das EMS priorisiert PV‑Ladung, hält ein SOC‑Zielfenster für tägliches Cycling und kann einen Import‑Cap setzen, um Peak‑Bezug zu reduzieren – für höheren PV‑Eigenverbrauch und niedrigere Stromkosten.

FFD POWER Batterieschrank auf einem Flachdach neben PV-Solarmodulen, im Hintergrund eine Hügelstadt in Israel
Laptop mit FFD EMS-Software-Dashboard: Systemdiagramm eines 100kW/215kWh-Speichers in Modena mit PCS-Steuerung und Ladezustandsanzeige

Projekthintergrund

Viele gewerbliche und private Standorte in Israel haben bereits Dach‑PV installiert, doch der Eigenverbrauch ist oft durch die natürliche zeitliche Diskrepanz zwischen Erzeugung und Last begrenzt. Die PV‑Leistung erreicht mittags ihr Maximum, während der Strombedarf häufig am späten Nachmittag und Abend steigt. Dadurch wird ein Teil der Solarenergie exportiert, und der Standort bezieht weiterhin Netzstrom in teureren Zeitfenstern.

Ein Behind‑the‑Meter‑BESS adressiert dieses Missverhältnis durch zeitliche Verschiebung (Time‑Shifting) der Solarenergie und Glättung kurzer Peaks – für höhere Vor‑Ort‑Nutzung und bessere Einsparungen auf der Stromrechnung.

Projektanforderungen

  • PV‑Last‑Mismatch: Mittägliche PV‑Überschüsse erfassen, speichern und in den Abend verschieben.
  • Peak‑Demand‑Exposure: Kurzzeitige Import‑Peaks reduzieren, die Kosten erhöhen und den Netzanschlusspunkt belasten.
  • Batterieschonendes tägliches Cycling: Lade-/Entladeplanung innerhalb von SOC-/Temperaturlimits optimieren und tägliche Bereitschaft sicherstellen.

FFD POWER Lösung

FFD POWER implementierte ein 125 kW / 261 kWh All‑in‑One Schrank‑BESS mit einem EMS, das auf PV‑Eigenverbrauch ausgelegt ist. Das EMS überwacht PV‑Erzeugung, Standortlast sowie Import/Export, erkennt PV‑Überschüsse und lädt die Batterie entsprechend. In Phasen geringer PV entlädt das System zur Versorgung der Lasten und zur Reduktion des Netzbezugs. Optionales Import‑Limiting kann zugeschaltet werden, um kurze Peaks zu glätten; SOC‑Zielfenster und Schutzrestriktionen erhalten die Batterielebensdauer.

Systemdaten

  • BESS‑Leistung: 125 kW
  • BESS‑Kapazität: 261 kWh
  • Eingesetztes Produkt: Galaxy 261L Schrank‑All‑in‑One‑BESS
  • Anwendung: PV‑Eigenverbrauch + Peak Shaving (Behind‑the‑Meter)
  • Architektur: EMS mit PV‑Prioritätsladung + SOC‑Zielfenster + optionalem Import‑Cap

Betriebslogik: PV‑Priorität + Time‑Shift + optionaler Import‑Cap

Die EMS‑Logik maximiert PV‑Eigenverbrauch und schützt gleichzeitig die Batterie:

  • PV‑Prioritätsladung: lädt aus PV‑Überschüssen, wenn Export erkannt wird; begrenzt durch Leistungs‑ und SOC‑Constraints zur Maximierung der Solaraufnahme.
  • Time‑Shift‑Entladung: entlädt in Abend-/Low‑PV‑Stunden zur Lastversorgung und Reduktion teurer Netzbezüge.
  • Peak‑Shaving‑Overlay (optional): setzt einen Netzimport‑Cap; bei Lastspitzen entlädt das BESS, um den Import unter dem Limit zu halten.

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