Eingeschlossene Solarenergie unter Einspeisegrenzen freisetzen — BESS für Solar-Eigenverbrauch in Israel

FFD POWER Batterieschränke auf einer erhöhten Stahlplattform bei Sonnenaufgang über nebligen norwegischen Feldern

Projektübersicht

Als Reaktion auf die strengeren Einspeisegrenzen der israelischen Versorgungsunternehmen für dezentrale Solaranlagen hat FFD POWER ein 150kW / 783kWh Solar-plus-BESS-System für eine gewerbliche Dach-PV-Anlage installiert. Dieses Projekt zeigt, wie ein Batteriespeichersystem (BESS) ansonsten abgeregelte PV-Energie zur Mittagszeit erfasst und sie an die Verbraucher vor Ort umverteilt, wodurch ein abgeregelter Solaranlagen-Asset in einen voll genutzten „Solar-Tresor” verwandelt wird, der den Eigenverbrauch maximiert und den Eigentümer vor niedrigen Einspeisevergütungen schützt.

FFD POWER Batterieschrank in einem umzäunten Bereich auf rötlichem Boden, im Hintergrund eine im Bau befindliche Gewächshauskonstruktion
FFD POWER Batterieschränke in einem umzäunten Bereich mit Warnschildern, umgeben von Bäumen auf sandigem Untergrund

Projekthintergrund

In ganz Israel ist die gewerbliche und industrielle Solaranlage auf Dächern schnell gewachsen, doch Einschränkungen im Verteilnetz haben die Versorgungsunternehmen gezwungen, strenge Einspeisegrenzen für PV-Anlagen zu verhängen. Infolgedessen übersteigt die Mittagserzeugung regelmäßig das, was das Netz aufnehmen kann, und die Wechselrichter regeln die Leistung ab, um innerhalb der zulässigen Einspeiseobergrenze zu bleiben. Gleichzeitig ist das Verbrauchsprofil vor Ort — am höchsten am späten Nachmittag und Abend — nicht mit dem Solarspitzenwert abgestimmt, und die vorherrschenden Einspeisevergütungen sind zu niedrig, um den Export von Überschüssen, die durchgelassen würden, zu rechtfertigen. Der kombinierte Effekt ist eine hochwertige PV-Anlage, die weit unter ihrem Nennpotenzial arbeitet.

Projektherausforderung

  • Einspeisebegrenzung: Die vom Versorger auferlegten Einspeisegrenzen zwingen die bestehende PV-Anlage zur Abregelung während der Spitzenproduktionszeiten und verschwenden saubere Energie.
  • Lastfehlanpassung: Der Verbrauch vor Ort erreicht am späten Nachmittag und Abend seinen Höhepunkt, während die Solarleistung mittags am höchsten ist, sodass die Anlage nach Sonnenuntergang Netzstrom beziehen muss.
  • Tarifasymmetrie: Die Einspeisevergütungen liegen weit unter den Einzelhandels-Bezugstarifen, was jede exportierte kWh wirtschaftlich unattraktiv macht.
  • Unterauslastung des Assets: Ohne Speicher liefert die Dach-PV-Anlage nur einen Bruchteil ihres potenziellen finanziellen Ertrags.

FFD POWER Lösung

FFD POWER hat ein 150kW / 783kWh Schrank-BESS als hinter dem Zähler installierten „Solar-Tresor” eingesetzt — der jede Kilowattstunde erfasst, die die bestehende PV-Anlage sonst durch Einspeise-Abregelung verloren hätte, und sie an das Gebäude zurückgibt, wenn Tarife und Nachfrage am höchsten sind.

Systemspezifikationen

  • Installierte PV: bestehende gewerbliche Dachanlage (gekoppelt mit neuem BESS)
  • BESS-Leistung: 150 kW
  • BESS-Kapazität: 783 kWh
  • Verwendetes Produkt: Galaxy 261L × 3 mit 50kW Hybrid-Wechselrichter, pro Schrank integriert
  • Architektur: Hybrid-Wechselrichter, AC-gekoppelt hinter dem Zähler mit Einspeisegrenzen-Steuerung
  • EMS-Logik: PV-Eigenverbrauchsverfolgung, Einspeisegrenzen-Steuerung, lastfolgende Dispatch-Steuerung

Betriebslogik: Der „Solar-Tresor"-Effekt

Die Kerninnovation liegt darin, wie das EMS PV-Ausgang, Gebäudelast und Batterieladezustand koordiniert, um jede solare kWh vor Ort zu halten:

  • Erfassung abgeregelter Energie: Während der Mittagszeit, wenn die PV-Erzeugung andernfalls durch die Einspeisegrenze begrenzt würde, nimmt das BESS den Überschuss in den Speicher auf, anstatt die Wechselrichter zurückregeln zu lassen.
  • Eigenverbrauchsverfolgung: Das EMS gleicht die Batterieausgabe kontinuierlich mit der Echtzeit-Gebäudelast ab und stellt sicher, dass die gespeicherte Solarenergie Netzbezüge ersetzt, anstatt zum Versorger zurückzufließen.
  • Lastfolgende Dispatch-Steuerung: Am späten Nachmittag und Abend, wenn der Verbrauch vor Ort seinen Höhepunkt erreicht und die Sonne untergegangen ist, entlädt das 150kW BESS, um die Last zu decken — und ersetzt teuren Netzstrom durch zuvor abgeregelte Solarenergie.
  • Einspeisegrenzen-Steuerung: Eine harte Einspeiseobergrenze wird am Netzanschlusspunkt durchgesetzt, sodass die Anlage die Versorgergrenzen vollständig einhält und gleichzeitig der Wert jeder solaren kWh maximiert wird.

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