Senkung der Spitzenlastkosten mit 2,4 MWh Speicher — BESS für Solaranlagen im Nahen Osten

FFD POWER Batterieschränke auf einer erhöhten Stahlplattform bei Sonnenaufgang über nebligen norwegischen Feldern

Projektübersicht

In einer Region, die von reichlich Sonnenschein und steigenden Kühllasten geprägt ist, hat FFD POWER eine Solar-plus-BESS-Nachrüstung mit 2.410 kWh für eine gewerbliche und industrielle (C&I) Anlage im Nahen Osten realisiert. Durch die Integration von zehn Galaxy 241 Batterieschränken in die bestehende PV-Anlage des Kunden verwandelt das System einen reinen Tagesbetrieb-Solaranlagen-Asset in einen 24-Stunden-„Energy Hub“ — der Spitzenlastkosten reduziert, den solaren Eigenverbrauch stabilisiert und einen nahtlosen Backup-Schutz gegen ein zunehmend belastetes Stromnetz bietet.

Reihe von FFD POWER Batterieschränken auf einem Betonfundament unter einer großen Industriedach-Konstruktion
Laptop mit FFD EMS-Software-Dashboard: Systemdiagramm eines 100kW/233kWh-Speichers in Israel mit Steuerung für Spitzenlastkappung und Status von sechs PCS-Batterieclustern

Projekthintergrund

Im gesamten Nahen Osten stehen C&I-Betreiber vor einer perfekten Sturmsituation: steigende Tarife, der schrittweise Abbau von Energiesubventionen und zunehmende zeitvariable (TOU) und Leistungsentgelte-Strukturen. Gleichzeitig übersteigen die Umgebungstemperaturen regelmäßig 45 °C, wodurch HVAC-Lasten in die Abendspitzen geschoben werden, lange nachdem die Solarerzeugung nachgelassen hat. Viele Standorte verfügen bereits über erhebliche Dach- oder Freiflächen-PV, doch überschüssige Mittagsproduktion wird gedrosselt oder zu niedrigen Einspeisetarifen exportiert, während teure Abend-kWh weiterhin aus dem Netz bezogen werden. Diese Lücke zu schließen — ohne die PV-Anlage neu zu bauen — ist heute der größte Hebel zur Senkung der Betriebsenergiekosten.

Projektherausforderung

  • Ungenutztes PV-Asset: Die bestehende PV-Anlage des Kunden erzeugte einen erheblichen Mittagsüberschuss, der gedrosselt oder zu geringem Wert exportiert wurde, während der Standort nach Sonnenuntergang weiterhin Strom zu Premium-Tarifen bezog.
  • Belastende Leistungsentgelte: Kurze, scharfe Lastspitzen am Abend führten zu monatlichen kW-Leistungsentgelten, die oft die Energiekomponente (kWh) der Stromrechnung überstiegen.
  • Bedenken hinsichtlich der Netzzuverlässigkeit: Spannungseinbrüche und ungeplante Ausfälle gefährdeten die Produktionskontinuität und empfindliche Geräte, wobei Dieselgeneratoren die einzige bestehende Notfalllösung waren.
  • Dekarbonisierungsauftrag: Unternehmensziele im Bereich ESG und nationale Net-Zero-Roadmaps erforderten eine messbare Steigerung des erneuerbaren Eigenverbrauchs vor Ort — nicht nur der installierten PV-Kapazität.

FFD POWER Lösung

FFD POWER setzte einen modularen, AC-gekoppelten Speicherblock ein, der aus zehn Galaxy 241 All-in-One-Schränken besteht und neben den vorhandenen PV-Wechselrichtern des Kunden integriert ist, um einen einheitlichen „Energy Hub“ zu bilden. Anstatt die Solaranlage neu zu bauen, wird das BESS darauf aufgesetzt — es absorbiert den Mittagsüberschuss, gibt ihn während der Abendspitzen ab und steht bei Netzstörungen als Backup-Quelle bereit. Das Ergebnis ist ein einziges, intelligentes Energieanlagensystem, das eine passive PV-Anlage in eine aktive, dispatchbare Ressource verwandelt.

Systemspezifikationen

  • Installierte PV: Bestehende kundeneigene PV-Anlage (~500 kW, AC-gekoppelt und beibehalten)
  • BESS-Leistung: 500 kW (10 × 50 kW Hybrid-Wechselrichter)
  • BESS-Kapazität: 2.410 kWh (10 × 241 kWh)
  • Verwendetes Produkt: Galaxy 241 All-in-One-Schrank mit 50 kW Hybrid-Wechselrichter × 10
  • Architektur: AC-gekoppelte Hybrid-Integration mit bestehender PV; modulare Paralleltopologie mit nahtloser Netz-/Inselbetriebs-Umschaltung
  • Anwendungsmodi: Peak Shaving, solarer Eigenverbrauch, TOU-Arbitrage und Backup-Strom

Betriebslogik: Die „Energy Hub“-Strategie

Die Galaxy 241-Flotte arbeitet unter einer EMS-koordinierten Dispatch-Strategie, die kontinuierlich vier Ziele ausbalanciert — Maximierung des solaren Eigenverbrauchs, Minimierung der Spitzenlast, Ausnutzung der TOU-Spreads und Reservehaltung für Backup:

  • Solarernte (mittags): Überschüssige Erzeugung aus der bestehenden PV-Anlage, die andernfalls gedrosselt oder exportiert würde, wird von der 2.410-kWh-Batteriebank erfasst und steigert die Nutzung erneuerbarer Energie vor Ort auf über 90 %.
  • Peak Shaving (abends): Wenn der Standortbedarf nach Sonnenuntergang ansteigt, entlädt sich das BESS mit bis zu 500 kW, kappt die Importspitze und schützt den Kunden vor kostspieligen kW-Leistungsentgelten.
  • TOU-Arbitrage (Off-Peak-Aufladung): Während der niedrigtarifierten Nachtfenster wird die verbleibende Kapazität aus dem Netz aufgeladen, sodass das System jeden Morgen vollständig vorbereitet in den nächsten Solar-plus-Last-Zyklus eintritt.
  • Nahtloses Backup (Netzausfall): Bei Netzausfall schalten die Hybrid-Wechselrichter innerhalb von 20 Millisekunden in den Inselbetrieb, halten kritische Lasten online und synchronisieren sich automatisch wieder, sobald das Netz wiederhergestellt ist — wodurch die Laufzeit und Emissionen von Dieselgeneratoren reduziert werden.

Entdecken Sie unsere Produkte.

Wir sind bereit zur Zusammenarbeit und zur Förderung von Innovationen im Bereich der Energiespeicherung.