Behind-the-Meter‑Optimierung mit Hybridwechselrichtern — BESS für Spitzenlastkappung mit Hybridwechselrichtern

FFD POWER Batterieschränke auf einer erhöhten Stahlplattform bei Sonnenaufgang über nebligen norwegischen Feldern

Projektüberblick

Das Projekt „BESS für Spitzenlastkappung mit Hybridwechselrichtern“ zeigt zwei 261‑kWh Schrank‑BESS, die mit zwei 100‑kW Hybridwechselrichtern integriert sind, um an einem standortseitig vertraulichen Einsatzort Spitzenlastkappung und Talfüllung umzusetzen. Die Hybridwechselrichter‑Architektur ermöglicht eine enge Kopplung zwischen den Leistungsschnittstellen der Anlage und dem Batteriesystem, wodurch Lastschwankungen schnell nachgeführt und das Energiemanagement verbessert werden. Das EMS koordiniert die Begrenzung der Spitzenlast, das Laden in Niedrigtarifzeiten sowie SOC‑Zielwerte, um Stromkosten zu senken und die Standortleistung zu stabilisieren – bei Einhaltung batteriegerechter Betriebsgrenzen.

BESS für Spitzenlastkappung mit Hybrid-Wechselrichtern: zwei Galaxy 261kWh Schränke hinter dem Zähler für Lastspitzenbegrenzung und Talauffüllung
Laptop mit FFD EMS-Software-Dashboard: Systemdiagramm eines 200kW/466kWh-Speichers (NirSolarAzrikam) mit Steuerung für Spitzenlastkappung und Status von 2 PCS-Batterieclustern

Projekt‑Hintergrund

Viele Gewerbe‑ und Industriebetriebe sind mit hohen Leistungspreisen (Demand Charges) und deutlichen Zeit‑of‑Use‑Preisunterschieden konfrontiert, sodass Spitzenlastkappung und Talfüllung ein direkter Hebel zur Senkung der Stromrechnung sind. Hybridwechselrichter‑Konfigurationen – häufig eingesetzt, wenn flexible Regelung und vereinfachte AC‑Schnittstellen gewünscht sind – können die Reaktionsfähigkeit und die Dispatch‑Genauigkeit erhöhen. Für vertraulichkeitskritische Standorte müssen Lösungen robust und einfach zu betreiben sein, mit klarer Überwachung und eindeutig definierter Regelungslogik, die Fehl‑/Nuisance‑Trips vermeidet und eine stabile Leistung sicherstellt.

Projekt‑Herausforderungen

  • Koordination von zwei Hybridwechselrichtern: Stabile Leistungsaufteilung, synchronisierte Regelung und konsistente Limits über beide 100‑kW Geräte sicherstellen.
  • Wirksamkeit der Spitzenlastkappung: Die Standortleistung bei kurzen, steilen Spitzen begrenzen, ohne die Batterie zu überlasten oder Schutzfunktionen auszulösen.
  • Talfüllung & SOC‑Bereitschaft: In Niedrigtarifzeiten den SOC für das nächste Peak‑Fenster wiederherstellen, ohne neue Leistungsspitzen zu erzeugen, und dabei Reserve‑Margen einhalten.

FFD POWER‑LÖSUNG

FFD POWER lieferte ein 522‑kWh Schrank‑BESS, integriert mit zwei 100‑kW Hybridwechselrichtern, gesteuert durch ein EMS, das auf Spitzenlastkappung und Talfüllung optimiert ist. Das EMS überwacht Standortlast und Netzbezug und gibt anschließend koordinierte Sollwerte an beide Wechselrichter aus, um einen Demand‑Cap durchzusetzen. In Niedrigtarifzeiten plant das EMS ein kontrolliertes Laden mit definierter Leistungsbegrenzung, um den SOC wieder aufzubauen und das System für das nächste Peak‑Ereignis vorzubereiten. Schutzverriegelungen, Rampenbegrenzungen und SOC‑Fenster schützen die Batterie und sichern einen stabilen Betrieb.

System‑Spezifikationen

  • BESS‑Leistung: 200 kW
  • BESS‑Kapazität: 522 kWh
  • Eingesetztes Produkt: Galaxy261L Schrank‑BESS + 2 × 100 kW Hybridwechselrichter
  • Anwendung: Spitzenlastkappung + Talfüllung (Behind‑the‑Meter)
  • Architektur: EMS mit Demand‑Cap + koordinierter Wechselrichter‑Dispatch + kontrollierte Nachladung & SOC‑Targeting

Betriebslogik: Demand‑Cap + koordinierte Hybridwechselrichter‑Regelung

Die EMS‑Logik konzentriert sich auf die Reduzierung von Spitzen und das Auffüllen von Tälern, während zwei Wechselrichterkanäle sicher koordiniert werden:

  • Demand‑Cap‑Regelung: Erzwingt eine Obergrenze für den Netzbezug; überschreitet die Last diese Grenze, entlädt das BESS über die Hybridwechselrichter und liefert die Differenz.
  • Wechselrichter‑Leistungsaufteilung: Verteilt Sollwerte über die beiden 100‑kW Wechselrichter anhand von Verfügbarkeit und Leistungsreserve, um Unwuchten und Überhitzung zu vermeiden.
  • Laden in Niedrigtarifzeiten (Talfüllung): Plant ein leistungsbegrenztes Laden in Niedrigtarifstunden zur SOC‑Wiederherstellung, mit Rampenlimits und SOC‑Grenzen zum Schutz der Batterie.

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