836-kWh-BESS: Leitfaden für modularen Großkapazitäts-Energiespeicher im Gewerbe- und Industriebereich

FFD POWER Galaxy 836L Flüssigkühl-Schrank, 836kWh BESS für großskalige gewerbliche und industrielle Energiespeicherung

Ein BESS mit 836 kWh stellt eine praktische Kapazitätseinheit für größere Gewerbe- und Industrie-Energiespeicherprojekte dar. Es speichert deutlich mehr Energie als herkömmliche Gewerbe- und Industrieschränke mit 200–300 kWh und ist gleichzeitig einfacher zu transportieren, zu positionieren und zu erweitern als ein vollständig bestückter netzweiter Container.

Die Kapazität von 836 kWh ist keine willkürliche Produktangabe mehr. Sie basiert auf einer wiederholbaren LFP-Batteriearchitektur mit Hochkapazitätszellen und standardisierten Batteriepaketen. Da immer mehr Hersteller in dieses Segment eintreten, müssen Einkäufer über die Nennenergie hinausgehen und Leistungsdauer, Spannungsarchitektur, Thermomanagement, Steuerungssysteme, Sicherheitsmerkmale sowie Projektlogistik vergleichen.

Dieser Leitfaden erläutert die Funktionsweise eines 836-kWh-BESS, dessen Nutzenpotenzial, die bei der Systemauswahl zu prüfenden Kriterien sowie die Kombination aus modularen 836-kWh-Batterieeinheiten und konfigurierbarer PCS-Leistung bei dem FFD POWER Galaxy 836L. Das System eignet sich für 2–12-stündige Gewerbe- und Industriespeicheranwendungen, unterstützt die PV-Integration mit 690 V/800 V und ermöglicht den modularen Aufbau von Anlagen mit mehreren MWh Kapazität.

Was ist ein 836-kWh-BESS?

Ein BESS mit 836 kWh ist ein Batterie-Energiespeichersystem mit einer nominalen Energiekapazität von 836 Kilowattstunden. Die tatsächliche Entladedauer hängt von der Nennleistung des PCS und dem nutzbaren Ladezustandsbereich ab.

Die Entladedauer ist nicht fest vorgegeben. Ein einzelner 836-kWh-Batterieblock kann mit zwei 210-kW-PCS-Modulen zu einem System mit etwa zweistündiger Entladedauer kombiniert werden oder mit einem 210-kW-PCS in der Standardkonfiguration für vier Stunden. Weitere 836-kWh-Batterieblöcke können derselben PCS-Leistung zugeordnet werden, um Systeme mit längerer Entladedauer zu realisieren. Im praktischen Betrieb hängt die abgegebene Energie zudem von Hilfsverbrauch, Umwandlungswirkungsgrad, Temperatur, SOC-Grenzen und der gewählten Steuerstrategie ab.

Durch Anpassung des Verhältnisses von PCS-Leistung zu Batteriekapazität kann die Galaxy 836L-Plattform für übliche Entladedauern von 2 bis 12 Stunden ausgelegt werden. Dadurch lässt sich dieselbe Batterieplattform sowohl für anwendungsfälle mit hoher Leistung als auch für langfristige Energieverschiebung einsetzen. Typische Betriebsziele sind:

  • Speicherung überschüssiger Photovoltaikenergie für die Nutzung am Abend oder in der Nacht
  • Aufladung in Niedrigpreiszeiten und Entladung in Hochpreiszeiten
  • Reduzierung von Lastspitzen und Transformatorbelastung
  • Unterstützung von Standorten mit schwachem Netz sowie PV-Speicher-Diesel-Mikronetzen
  • Erweiterung von Gewerbe- und Industriespeichern in standardisierten 836-kWh-Schritten

Warum 836 kWh zu einer standardisierten modularen BESS-Kapazität wird

Die Kapazität von 836 kWh lässt sich mit einer standardisierten LFP-Architektur mit 314 Ah realisieren. Beim Galaxy 836L bildet eine Konfiguration 1P104S × 4 eine Batterieeinheit mit 418 kWh; zwei parallel geschaltete Einheiten ergeben die vollständige Systemkapazität von 836 kWh.

Diese wiederholbare Architektur ermöglicht Fertigung in großem Maßstab, standardisierte Ersatzteile und modular ausgelegte Projekte. Daraus ergibt sich auch, warum zahlreiche Produkte auf dem Markt heute im Bereich von 835–836 kWh liegen und nicht eine runde Nennkapazität von 800 kWh verwenden.

Für EPC-Unternehmen und Projektentwickler stellt sich daher nicht die Frage, ob 836 kWh eine bekannte runde Zahl ist. Entscheidend ist, ob das gewählte System die passende Entladedauer, Netzschnittstelle, Steuerung und Logistik für den jeweiligen Standort bietet.

836-kWh-Flüssiggekühltes BESS für Gewerbe- und Industrie-Energiespeicher

Größere Gewerbe- und Industrieprojekte liegen häufig zwischen zwei etablierten Produktkategorien. Kleine All-in-One-Schränke sind praktisch, für ein Projekt mit mehreren MWh Kapazität würden jedoch sehr viele Einheiten benötigt. Große Batteriecontainer bieten eine hohe Kapazität, können aber an beengten Industriestandorten schwer transportiert, gehoben und platziert werden.

Ein modulares flüssiggekühltes BESS mit 836 kWh bietet eine alternative Lösung. Jede Einheit verfügt über einen deutlich größeren Energieblock als herkömmliche Gewerbe- und Industrieschränke, wobei Projekte trotzdem schrankweise erweitert werden können. Das ist besonders vorteilhaft für Projekte mit einer Kapazität von einigen bis mehreren zehn MWh, phasenweise errichtete Anlagen, Standorte mit eingeschränkter Zugänglichkeit sowie Regionen, in denen der Transport und die Aufstellung eines voll beladenen 40-Tonnen-BESS-Containers schwierig oder kostspielig ist.

Bei dieser Energiedichte ist zudem die Flüssigkühlung von großer Bedeutung. Eine gleichmäßigere Batterietemperatur verringert die Temperaturunterschiede zwischen den Zellen, sorgt für gleichmäßige Lade- und Entladevorgänge und verbessert die Betriebsbedingungen bei täglichen Langzeitzyklen.

Wie wählt man ein 836-kWh-BESS für Gewerbe- und Industrieanwendungen aus

  • Ermittlung der benötigten Leistung und Entladedauer

Allein die Batteriekapazität definiert nicht die Anwendung. Beim Galaxy 836L kommt ein flexibles Verhältnis von PCS zur Batterie zum Einsatz: Zwei 210-kW-PCS-Module in Kombination mit einem 836-kWh-Batterieblock ergeben eine Entladedauer von etwa zwei Stunden, während die Standardkonfiguration mit einem 210-kW-PCS und 836 kWh eine Dauer von rund vier Stunden bietet. Durch Hinzufügen weiterer 836-kWh-Batterieblöcke je 210-kW-PCS lässt sich das System auf 8–12 Stunden erweitern. Kürzere Entladedauern eignen sich für die Hochleistungs-Spitzenlastunterstützung, längere Dauern für Energieverschiebung aus Solarstrom, Notstromversorgung und Energiearbitrage.

  • Anpassung der Wechselspannung an das vorhandene elektrische System

Die Ausgangsspannung des PCS beeinflusst Transformatorauswahl, Stromstärke, Kabeldimensionierung und das gesamte Einlinienschaltbild. Ein Projekt am 400-V-Sammelschienenbus hat andere Anforderungen als eine Solaranlage mit zunehmend verbreiteten 800-V-Stringwechselrichtern. Ein 836-kWh-BESS mit 800-V-Wechselspannungsausgang kann direkt mit diesen PV-Systemen integriert werden und erspart einen zusätzlichen Transformator zur Spannungsanpassung.

  • Bewertung der nutzbaren Kapazität – nicht nur der Nennkapazität

Die Nennangabe auf dem Typenschild ist nur der Ausgangswert. Begrenzungen des Ladezustandsbereichs, Hilfsverbraucher, Umwandlungsverluste, Temperatur sowie die langfristige Alterung beeinflussen die abgegebene Energie. Einige moderne LFP-Systeme nutzen anfängliche Kapazitätsreserven, damit das Gerät im ersten Betriebsjahr die volle nutzbare Nennkapazität halten kann – trotz normaler elektrochemischer Alterung der Zellen.

  • Prüfung von EMS, Kommunikation und Parallelsteuerung

Ein mehrschränkiges BESS erfordert mehr als eine Cloud-Überwachung. Das Energiemanagementsystem muss die Leistungsabgabe der einzelnen Schränke, den Ladezustand, Netzkommandos, Betriebsmodi sowie den Übergang zwischen netzgebundenem und netzunabhängigem Betrieb koordinieren. Schnelle industrielle Kommunikation gewinnt mit wachsender Projektkapazität an Bedeutung.

  • Prüfung von Sicherheit, Wartung und Transport

Branderkennung und Brandbekämpfung, Gasbelüftung, Gehäuseschutz, Zugänglichkeit für Kühlungs-Wartung und Austausch müssen gemeinsam geprüft werden. Bei Auslandsprojekten beeinflussen Schrankgewicht und Packdichte zudem Krananforderungen, Straßenzugänglichkeit, Montageablauf und die gesamten Projektkosten.

836-kWh-BESS für die Integration von 800-V-Solaranlagen und Batteriespeichern

Neuere leistungsstarke String-PV-Wechselrichter verwenden zunehmend einen 800-V-Wechselspannungsausgang. Bei herkömmlicher Architektur benötigt ein Standard-Batterieschrank mit 400 V einen zusätzlichen Aufwärtstransformator, um an die 800-V-PV-Sammelschiene angeschlossen zu werden.

Ein 836-kWh-BESS mit 800-V-Wechselspannungsausgang kann direkt an dieselbe Sammelschiene angebunden werden. Dadurch entfällt der separate Transformator zur Spannungsanpassung und die Gesamtarchitektur des PV-Speichersystems wird vereinfacht.

“Unser flüssiggekühltes modulares BESS Galaxy 836L ist speziell für skalierbare Gewerbe- und Industrie-Energiespeicherprojekte mit mehreren MWh Kapazität entwickelt. Es ermöglicht eine flexibel konfigurierbare Entladedauer von 2 bis 12 Stunden, unterstützt die direkte PV-Integration mit 800 V und verfügt über eine intelligente EMS-Steuerung. Damit bietet es stabile und kostengünstige Energielösungen für Spitzenlastkappung, Energieverschiebung aus Solarstrom sowie Mikronetzprojekte.”

Ang Li , CEO in FFD POWER

FFD POWER Galaxy 836L: Flexible BESS-Konfigurationen und Spezifikationen für 2–12-stündige Anwendungen

Der FFD POWER Galaxy 836L ist ein modulares flüssiggekühltes BESS, das für Großkapazitäts-Gewerbe- und Industrieanwendungen, PV-Speicher-Systeme sowie Mikronetzprojekte entwickelt wurde. Die 836-kWh-Batterieeinheiten und 210-kW-PCS-Module lassen sich in unterschiedlichen Verhältnissen kombinieren, um die gewünschte Leistung und Entladedauer abzubilden. Die Standardkonfiguration mit 210 kW / 836 kWh erreicht eine Entladedauer von etwa vier Stunden; projektspezifische Auslegungen ermöglichen übliche Dauern von 2 bis 12 Stunden.

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Wichtige Produktmerkmale:

  • Flexible Konfiguration für 2–12 Stunden: Das Verhältnis von PCS zu Batterie kann je nach Anwendung gewählt werden. Typische Beispiele sind 420 kW / 836 kWh für eine Entladedauer von etwa zwei Stunden, die Standardkonfiguration 210 kW / 836 kWh für rund vier Stunden sowie zusätzliche 836-kWh-Batterieblöcke pro 210-kW-PCS für Systeme mit 8–12 Stunden Dauer.
  • Hohe Energiedichte bei kompakter Aufstellfläche: Eine Batteriekapazität von etwa 0,836 MWh ist auf einer Fläche von rund 2 m² untergebracht, wodurch Flächenbedarf und Installationsaufwand sinken.
  • Volle nutzbare Nennkapazität im ersten Betriebsjahr: Es steht ein anfänglicher Kapazitätsspielraum zur Verfügung, sodass die Alterung der Zellen in der frühen Lebensphase nicht zu einer Einbuße der nutzbaren Nennkapazität im ersten Jahr führt.
  • EMS auf Basis von Siemens SPS: PROFINET IRT ermöglicht deterministische Kommunikation, Synchronisation auf Mikrosekundenebene und einen Jitter unter 1 μs für die koordinierte Steuerung mehrerer Einheiten.
  • Netzbildende Steuerung nach dem VSG-Verfahren: Virtuelle Trägheit und Dämpfung unterstützen schwache Netze, Anlagen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien sowie PV-Speicher-Diesel-Mikronetze.
  • Integrierte Synchronisierung: Ausgewählte Hybridsysteme können Energiequellen synchronisieren, ohne für jeden Umschaltvorgang ein separates STS zu benötigen.
  • Remote-Inbetriebnahme und Betriebswartung: Inbetriebnahme, Wartung, Systemaktualisierungen und Störungsbeseitigung lassen sich über die hauseigene EMS-Plattform ferngesteuert durchführen.
  • Flexible Logistik und Erweiterbarkeit: Jeder Schrank wiegt weniger als 7 Tonnen; bis zu vier Einheiten mit einer Gesamtkapazität von 3,344 MWh können in einem 40-Fuß-High-Cube-Container versandt werden.

Wo ein 836-kWh-BESS den größten Nutzen erzielt

Energieverschiebung aus Solarstrom

Standorte mit hoher photovoltaischer Tageserzeugung können überschüssige Solarenergie speichern und später entladen, wenn die Produktion abnimmt. Die Standardkonfiguration mit vier Stunden eignet sich für die Versorgung am Abend, während Ausführungen mit 8–12 Stunden die Nutzung von Solarenergie bis in die Nacht ermöglichen.

Energiearbitrage nach Tarifzeiten

Fabriken und Gewerbebetriebe laden in Niedrigpreiszeiten und entladen in Hochpreiszeiten. Die Entladedauer kann zwischen 2 und 12 Stunden gewählt werden, passend zu lokalen Tariffenstern, verfügbaren Ladezeiten und dem geforderten Entladeplan.

Spitzenlastkappung und Unterstützung der Transformatorauslastung

Das BESS senkt kurzfristige hohe Netzbezüge, begrenzt die Transformatorbelastung und kann Investitionen für Netzausbauten aufschieben. Für kurzfristige Spitzenlastunterstützung lässt sich eine höhere PCS-Leistung wählen; die endgültige Auslegung sollte sich an tatsächlichen Lastdaten orientieren, nicht am durchschnittlichen Tagesverbrauch.

Standorte mit schwachem Netz sowie PV-Speicher-Diesel-Mikronetze

Mit geeigneter Steuerung kann ein 836-kWh-BESS Schwankungen erneuerbarer Energie abfedern, die Laufzeit von Dieselgeneratoren reduzieren und Spannung sowie Frequenz stabilisieren. Konfigurationen mit 8–12 Stunden ermöglichen längeren netzunabhängigen Betrieb. Die VSG-Funktionalität bietet zusätzlichen Nutzen, wenn die Batterie aktiv zur Stabilität der Mikronetzanlage beitragen muss.

Elektroauto-Ladestationen und dynamische Kapazitätserweiterung

An Standorten mit Schnellladestationen, die kurzfristige Lastspitzen verursachen, kann eine Hochleistungsvariante mit zweistündiger Entladedauer begrenzte Netzkapazität ergänzen. Dieselbe Plattform kann alternativ mit längerer Entladedauer die vor Ort erzeugte PV-Energie speichern und sofortige Transformator- oder Netzanschlusserweiterungen vermeiden.

836-kWh-BESS im Vergleich zu kleineren Gewerbe- und Industrieschränken sowie großen Speichercontainern

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Die optimale Architektur hängt von Projektgröße, Standortbedingungen und der gewünschten Betriebsstrategie ab. Für viele Gewerbe- und Industrieanlagen mit einer Kapazität von 5–50 MWh bieten modulare Großkapazitätsschränke eine ausgewogene Lösung zwischen Skalierbarkeit und Flexibilität bei der Errichtung. Das gilt insbesondere für Regionen mit begrenzter Verkehrsinfrastruktur, in denen der Transport und die Aufstellung eines vollständig beladenen 40-Tonnen-Containers schwierig oder kostspielig ist.

Ist ein 836-kWh-BESS das passende System für Ihr Gewerbe- und Industrieprojekt?

Ein BESS mit 836 kWh eignet sich für Projekte, die eine hohe Energieeinheit, flexibel konfigurierbare Entladedauern von 2 bis 12 Stunden sowie eine modulare Erweiterung benötigen, ohne auf eine große Containerarchitektur zurückgreifen zu müssen.

Bei der Auswahl sollten PCS-Nennleistung, Wechselspannung, nutzbare Energie, Kühlverfahren, EMS-Leistung, Sicherheitsausstattung, Logistik sowie die Systemintegrationsunterstützung des Lieferanten verglichen werden.

Der Galaxy 836L kombiniert konfigurierbare 210-kW-PCS-Module mit 836-kWh-Batterieeinheiten für Systeme mit 2–12-stündiger Entladedauer. Er verfügt über die standardisierte Vier-Stunden-Konfiguration, unterstützt Ausgangsspannungen von 690 V/800 V, ist mit einer Steuerung auf Basis von Siemens SPS, VSG-Funktionalität und Flüssigkühlung ausgestattet.

Planen Sie ein 836-kWh- oder Mehr-MWh-BESS-Projekt?

Senden Sie FFD POWER Ihr Lastprofil, die PV-Leistung, Netznennspannung, Transformatornennleistung und die gewünschte Betriebsstrategie. Unser Team erstellt für Ihr Projekt eine vorläufige Auslegung, Systemarchitektur, Geräteauswahl sowie ein Kostenangebot als Orientierung.

bess@avs.energy | +49 7393 9507-0 |

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Parameter
Galaxy 836L
Parameter
Galaxy 836L
Nennbatterieenergie
836 kWh
PCS-Konfiguration
210 kW pro PCS-Modul; mehrere Module konfigurierbar
Typische Systemdauer
2–12 Stunden; Standardkonfiguration 210 kW/836 kWh beträgt ca. 4 Stunden
Zellchemie und Kapazität
LFP, 314 Ah
Batteriekonfiguration
2P104S × 4
Gleichspannungsbetriebsbereich
1164,8–1456 V
Wechselspannungsausgang
690 V / 800 V wählbar; 50/60 Hz
Maximale PCS-Entladungseffizienz
≥ 98,5 %
Wärmemanagement
Intelligente Flüssigkeitskühlung für Batterie; intelligente Luftkühlung für PCS
Schutzart
Batterieeinheit IP54, PCS IP66
Betriebstemperatur
Batterie: -20 °C bis 60 °C; PCS: -30 °C bis 60 °C, mit Leistungsreduzierung bei hoher Temperatur
Brandschutz
Brennbare Gasdetektion und Belüftung, Aerosol-Löschung; ausgelegt für NFPA 855, NFPA 69 und NFPA 68 Konformität
Systemtyp
Hauptvorteil
Typische Einschränkung
Optimaler Einsatzbereich
Systemtyp
Hauptvorteil
Typische Einschränkung
Optimaler Einsatzbereich
Kleine Gewerbe- und Industrieschränke
Feinstufige Skalierbarkeit und einfache Installation
Bei Multi-MWh-Größenordnungen werden zahlreiche Einheiten benötigt
Kleine und mittlere Gewerbe- und Industriestandorte
Modulare Schränke mit 836 kWh
Flexible Speicherdauer von 2–12 Stunden, stufenweise Erweiterung und einfacherer Transport
Erfordert die Koordination von PCS, Mittelspannungsanlagen und Steuerung auf Projektebene
Gewerbe- und Industrieprojekte mit mehreren MWh sowie Solar-Speicher-Projekte
20-Fuß-BESS-Container
Sehr hohe Kapazität in einem werkseitig integrierten Gehäuse
Schwertransport, Kran- und Zufahrtsvoraussetzungen; geringere Flexibilität bei stufenweiser Inbetriebnahme
Große zentrale Projekte und Projekte im Versorgungsmaßstab

FAQ

Erkunden Sie häufig gestellte Fragen zu unseren Dienstleistungen.

Was bedeutet ein 836-kWh-BESS?

Es bedeutet, dass das Batterie-Energiespeichersystem eine Nennenergiekapazität von 836 Kilowattstunden aufweist. Die Ausgangsleistung wird separat über die Nennwerte des PCS angegeben.

Wie lange kann ein 836-kWh-Batteriespeicher entladen werden?

Die Entladedauer hängt vom Verhältnis von PCS zur Batterie ab. Zwei 210-kW-PCS-Module in Kombination mit einem 836-kWh-Batterieblock ermöglichen eine Entladedauer von etwa zwei Stunden; die Standardkonfiguration mit 210 kW / 836 kWh ergibt rund vier Stunden. Durch Hinzufügen weiterer Batterieblöcke lässt sich die Systemdauer auf 8–12 Stunden erweitern.

Warum verwenden mehrere BESS-Produkte eine Kapazität von 836 kWh?

Die Kapazität ergibt sich aus standardisierten LFP-Zell- und Pack-Konfigurationen. Beim Galaxy 836L bilden zwei Batterieeinheiten mit jeweils 418 kWh das gesamte System mit 836 kWh.

Ist ein 836-kWh-BESS für eine 800-V-PV-Anlage geeignet?

Ja, vorausgesetzt PCS des BESS und die PV-Anlage sind elektrisch kompatibel. Der Galaxy 836L unterstützt optional eine Wechselspannungsausgabe von 690 V oder 800 V für die Integration mit passenden Hochspannungs-PV-Systemen.

Wie viele 836-kWh-BESS-Einheiten werden für ein 5-MWh-Projekt benötigt?

Sechs 836-kWh-Batterieblöcke ergeben eine Gesamtkapazität von 5,016 MWh. Sechs 210-kW-PCS-Module liefern eine Leistung von 1,26 MW für die standardisierte Vier-Stunden-Konfiguration. Andere Verhältnisse von PCS zu Batterie ermöglichen Systeme mit kürzerer oder längerer Entladedauer.

Benötigt ein 836-kWh-BESS eine Flüssigkühlung?

Flüssigkühlung ist nicht die einzige verfügbare Lösung, eignet sich aber hervorragend für Schränke mit hoher Energiedichte. Sie sorgt für eine gleichmäßigere Temperaturverteilung der Batterien und stabilere tägliche Lade-Entlade-Zyklen.

Kann ein 836-kWh-BESS in einem schwachen Stromnetz oder einem Mikronetz betrieben werden?

Ja, vorausgesetzt PCS, EMS, Schalt- und Schutzarchitektur sind auf den jeweiligen Betriebsmodus ausgelegt. Die VSG-Steuerung kann virtuelle Trägheit und Dämpfung bereitstellen.

Wie viel kostet ein 836-kWh-BESS?

Die Preise hängen von der PCS-Leistung, AC-/Mittelspannungsanlagen, Sicherheitsanforderungen, EMS-Funktionen, Versand sowie dem Umfang der Inbetriebnahme ab. Für ein Angebot benötigen wir Ihr Lastprofil, Netznennspannung, PV-Leistung und Betriebsstrategie.

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